Ein Starkes Team auf den Dächern

Allgemeine Geschäftsbedingungen Für Deutschland ADNC Dakdekker B.V



Allgemeine Geschäftsbedingungen Für Deutschland ADNC Dakdekker B.V – Winschoten /
NL

                                                       DACHDECKERHANDWERK


1. Allgemeines
Sämtliche Angebote, Lieferungen und Leistungen erfolgen grundsätzlich, auch ohne
schriftlichen Vertragsabschluss, zu den nachfolgenden Bedingungen. Diese gelten auch für
alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen. Abweichenden Geschäfts- bzw.
Einkaufsbedingungen des Auftraggebers wird hiermit widersprochen.
Das Angebot, das Leistungsverzeichnis und diese Leistungsgrundlagen.
Die anerkannten Regeln der Bautechnik, wie sie in den Fachregeln des deutschen
Dachdeckerhandwerks, einschließlich der Flachdachrichtlinien, festgelegt sind und
Die Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB). Teil B und Teil C. Für Baustellen in
Deutschland.

2. Angebote, Kostenvoranaschläge, Preise etc.
Angebotstexte und Zeichnungen bleiben unser geistiges Eigentum und sind somit
urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen ohne Zustimmung des Auftragnehmers nicht
anderweitig verwendet werden.
Die Preise sind Nettopreise zuzüglich der am Tage der Abrechnung gesetzlichen
Mehrwertsteuer.
An das Angebot hält sich der Auftragnehmer 24 Werktage gebunden. Erfolgt innerhalb dieser
Frist eine verbindliche Auftragserteilung, so gelten die in dem Angebot bzw. im
Leistungsverzeichnis angegebenen Einheitspreise für vier Monate. Danach eintretende
Lohn- und Materialmehrkosten werden zusätzlich in Rechnung gestellt. Das gilt auch, wenn
die Leistung für einen späteren Zeitpunkt als vier Monate nach Vertragsabschluss
vorgesehen ist. Bei Metallen (Kupfer, Blei, Zink etc.) gilt die DEL-Notiz am Tage der
Lieferung.
Maßgebend für Mengen- und Größenangaben ist das örtliche Aufmaß.
Zusätzliche im Angebot bzw. Leistungsverzeichnis nicht enthaltene Arbeiten, die vom
Auftraggeber veranlasst werden oder nach den Umständen notwendig sind, werden
gesondert berechnet.
Sagen dem Auftraggeber zur Verarbeitung vereinbarte Materialien nicht zu und müssen
diese zurückgenommen werden, so geht der Mehraufwand zu Lasten des Auftraggebers,
Sonderstücke oder Sonderanfertigungen, die nicht marktgängig sind, müssen voll bezahlt
werden, wenn eine anderweitige Verwendung nicht möglich ist.
Proben und Muster dienen nur der Anschauung und sind unverbindlich.

3. Ausführungsfristen
Ausführungsbeginn und Ausführungsdauer der zu erbringenden Leistung bedürfen der
ausdrücklichen schriftlichen Vereinbarung. Überschreitet der Auftragnehmer verbindlich
zugesagte Fristen, so kann der Auftraggeber schriftlich unter Berücksichtigung der
witterungsbedingten Ausführungsmöglichkeiten eine Nachfrist von mindestens 12 Werktagen
setzen. Nach deren fruchtlosem Ablauf hat der Auftraggeber das Recht, nach § 5, Ziffer 4,
VOB/B in Verbindung mit § 8, Ziffer 3, VOB/B, zu kündigen.
Material-Lieferschwierigkeiten, die nachweislich ohne Verschulden des Auftragnehmers
eintreten, führen zu einer angemessenen Verlängerung der Ausführungsfrist.
Witterungsbedingte Einschränkungen der Arbeitsmöglichkeiten, die die Qualität der Arbeiten
beeinflussen können, sind vom Auftragnehmer nicht zu vertreten. Maßnahmen zusätzlicher
Art, um die Arbeiten trotz witterungsbedingter Behinderung fortsetzen oder aufzunehmen,
sind zu vereinbaren und gesondert zu vergüten.
Bei bauseitig bedingten Terminverzögerungen (z.B. verspätete Fertigstellung von
Vorarbeiten) sind neue Termine für den Ausführungsbeginn und die Ausführungsfristen zu
vereinbaren.

4. Abnahme und Gefahrübergang
Die Abnahme fertig gestellter Arbeiten hat durch den Auftraggeber innerhalb von 12
Werktagen nach Mitteilung über ihre Fertigstellung zu erfolgen. Der Mitteilung ist die
Zustellung einer Rechnung über fertig gestellte Leistungen gleichgestellt. Vorbehalte wegen
bekannter Mängel hat der Auftraggeber bei der Abnahme schriftlich geltend zu machen.
Erfolgt keine Abnahme, so gilt die Leistung 12 Werktage nach dem Zugang der
Fertigmeldung als abgenommen.
Werden Nachfolgearbeiten vor der Abnahme der Arbeiten begonnen, so gilt die Leistung
ebenso als abgenommen.
Der Auftragnehmer trägt die Gefahr bis zur Teilabnahme bzw. Abnahme der Leistung. Wird
jedoch die Leistung vor der Abnahme durch höhere Gewalt oder andere unabwendbare, vom
Auftragnehmer nicht zu vertretende Umstände beschädigt oder zerstört, so hat er Anspruch
auf Bezahlung der bisher ausgeführten Arbeiten sowie der sonstigen entstandenen Kosten
nach dem Angebot.

5. Gewährleistung und Sicherheitsleistung
Beginnend mit der Abnahme gilt die vierjährige Verjährungsfrist. Bei Wartungs- und
Reparaturarbeiten beträgt die Verjährungsfrist 2 Jahre. Hemmung und Unterbrechung des
Verjährungsablaufes beziehen sich nur auf den im Rahmen der
Gewährleistungsverpflichtung nachzubessernden Teil der Leistung.
Bei Reparaturarbeiten bezieht sich die Gewährleistung nur auf die unmittelbar ausgeführte
Leistung. Die Gewährleistung beschränkt sich in jedem Falle der Höhe nach auf die
Auftragssumme.
Während der Gewährleitungszeit sowie im Rahmen von Wartungsverträgen ist der
Auftraggeber verpflichtet, dem Auftragnehmer unverzüglich Mitteilung zu machen, wenn
Veränderungen, gleich welcher Art, an der vom Auftragnehmer ausgeführten Arbeit oder am
Dach schlechthin (z.B. Antennenanbau oder sonstige Arbeiten nachfolgender Gewerke)
vorgenommen werden.
Sicherheitsleistungen sind ausdrücklich zu vereinbaren. Freigestellt bleibt dem
Auftragnehmer die Art und Weise, wie er diese erbringt. Entstehende Kosten hierfür
berechnet der Auftragnehmer weiter. Wird Sicherheit durch Einbehalt oder Hinterlegung von
Geld geleistet, so ist das Geld auf einem Sperrkonto verzinslich zu Gunsten des
Auftragnehmers anzulegen.

6. Aufmaß und Abrechnung
Dach- und Wanddeckungen und Dachabdichtungen werden nach der tatsächlich erbrachten
Leistung einschließlich der An- und Abschlüsse berechnet. Abgezogen werden
Aussparungen über 1 m² in der Deckung für Schornsteine, Fenster. Oberlichter, Entlüfter und
dgl. Geht die Aussparung über den First oder Grat hinweg, so ist sie in jeder Dachfläche für
sich zu berücksichtigen. Deckungen von Firsten, Graten, Kehlen, Dachkanten, An- und
Abschlüssen u.ä. werden in der Mittellinie gemessen, nach Längenmaß als Zulage.
Abgezogen werden über 1 m lange Unterbrechungen für Schornsteine, Fenster, Oberlichter,
Entlüfter und dgl.
Bohlen und Nagelleisten bei Dachbelagsarbeiten und Abdichtungen über Bauwerksfugen
werden nach Längenmaß berechnet.
Verstärkungen der Abdichtungen bei Anschlüssen an aufgehendes Mauerwerk, an
Metalleinfassungen u.ä. werden nach Längenmaß (m), als Zulage.
Anschlüsse der Dachbelagsarbeiten an Abflüsse, Rohrleitungen und sonstige
Durchdringungen, getrennt nach Art und Größe, werden nach Stückzahl berechnet.
Gauben Pfosten, Gauben und Leibungen, getrennt nach Form, Abmessungen und
Ausführungen, als Zulage pro Stück.
Lüftungsziegel, Glasdachziegel und dergleichen, getrennt nach Art und Abmessung, als
Zulage pro Stück.
Lichtkuppeln, Dachfenster, getrennt nach Art und Abmessung, als Zulage pro Stück.
Schneefanggitter einschließlich Stützen, nach Längenmaß (m).
Leiterhaken, Laufbrettstützen und dergleichen werden nach Stück berechnet.
Metallpreise (Kupfer, Blei, Zink etc.) Abrechnung zu Tagespreisen.

7. Zahlungen
Alle gelieferten Waren bleiben unser Eigentum (Vorbehaltsware) bis zur Erfüllung sämtlicher
Forderungen, insbesondere auch der jeweiligen Saldoforderungen, die uns im Rahmen der
Geschäftsbeziehung zusteht. Die Materialien gehen nach Bezahlung in das Eigentum des
Auftraggebers über. Abschlagszahlungen sind innerhalb 8 Werktagen zu zahlen.
Die Schlussrechnung einschl. der Mehrwertsteuer ist innerhalb 14 Werktagen zu zahlen.
Skontoabzüge werden nur akzeptiert, wenn im Zuge der Beauftragung ausdrücklich
vereinbart, und die Zahlungen innerhalb der vereinbarten Frist erfolgen. Kommt der
Auftraggeber trotz Setzung einer Nachfrist von 14 Werktagen seiner Zahlungsverpflichtung
nicht nach, ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 5 % über dem
Zinssatz der EZB zu berechnen, falls nicht ein höherer Verzugsschaden nachgewiesen wird.
Der Auftragnehmer ist zur Entgegenahme von Wechseln nicht verpflichtet. Etwaige
Wechselspesen gehen zu Lasten des Auftraggebers.
Wird die Zahlungsunfähigkeit des Auftraggebers erkennbar, kann der Auftragnehmer die ihm
obliegende Leistung so lange verweigern, bis die Gegenleistung bewirkt oder Sicherheit für
sie geleistet wird. Werden ordnungsgemäß angeforderte Abschlagszahlungen nicht geleistet,
so ist der Auftragnehmer nach nochmaliger Fristsetzung berechtigt, die Arbeiten
einzustellen.
Das Recht, Forderungen abzutreten, bleibt vorbehalten.

8. Besondere Zahlungsverpflichtungen
Zur Erfüllung der Vorschriften der Berufsgenossenschaft erforderliche Gerüste und
Vorkehrungen werden nach der DIN 18338 gesondert berechnet.
Verlangt der Auftraggeber, trotz unvorhergesehener Witterungseinflüsse, eine Weiterführung
der Arbeiten, so sind die hierfür erforderlichen Maßnahmen zusätzlich zu vergüten. Hierzu
gehören z.B. das Räumen der Dach- und Arbeitsfläche von Schnee, Eis und Wasser,
künstliche Trocknung und Erwärmung von Dachflächen, das Abdecken der Dachflächen mit
Planen und deren Entfernung, die Kosten für sonstige Schutzabdeckungen über der
Dachfläche bzw. Teilen von Dachflächen, Vollschutzüberdachungen, Bereithalten und
Einsatz von Warmluftgeräten. Zusatzarbeiten werden mit Stundenverrechnungssätzen nach
Aufwand abgerechnet.
Wurde der Auftragnehmer zur Abgabe eines Kostenvoranschlages mit Leistungsverzeichnis,
ohne vorausgegangene umfassende Ausschreibung durch den Auftraggeber, aufgefordert
und kommt es nicht zu Auftrag, sind dem Auftragnehmer die bereits entstandenen Kosten zu
erstatten.

9. Rücktritt vom Vertrag
Unvorhersehbare Ereignisse besonders scherwiegender Art, die auf den Betrieb des
Auftragnehmers einwirken und die dieser nicht schuldhaft zu vertreten hat, berechtigen ihn,
vom Vertrag ohne Schadenersatzleitungen zurückzutreten.
Veränderungen in der Vermögenslage des Auftraggebers, die Zahlungsunfähigkeit erkennen
lassen, und Ausbleiben fälliger Zahlungen trotz Nachfrist von 14 Tagen erlauben den
Rücktritt vom Vertrag.
Der Auftragnehmer hat dann Anspruch auf Abrechnung der bereits ausgeführten Leistungen
nach den Einheitspreisen und Ersatz sonstiger entstandener Kosten zuzüglich 10% der
Auftragssumme als Schadensersatz.

10. Gerichtsstand, Rechtswirksamkeit
Gerichtsstand ist der Betriebssitz des Auftragnehmers, soweit dem nicht zwingende
gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.
Eine evtl. eintretende rechtliche Ungültigkeit einzelner Bestimmungen dieser
Leistungsgrundlagen berührt die Wirksamkeit in allen anderen Teilen nicht. Der Verzug bleibt
damit im Übrigen wirksam.
Diese Leistungsgrundlagen gelten in der vorstehenden Fassung für alle mit diesem
Bauvertrag in Verbindung stehenden Leistungen einschließlich solcher, die zusätzlich
vereinbart werden.
Mündliche Nebenabreden bedürfen für ihre Gültigkeit der Schriftform.
Wir weisen gemäß Bundesdatenschutzgesetz darauf hin, dass wir die Daten unserer Kunden
ausschließlich betriebsintern erfassen und bearbeiten.

Stand 01. Januar 2018

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